Best Travel Buddies: So findet man neue Freunde trotz Sprachbarriere

Lisa Drebber

Gute Freunde und Wegbegleiter machen das Leben fröhlich, bunt und lebenswert. Sie geben Halt und hin und wieder auch einen kleinen Motivationsschub, wenn man ihn braucht. Freundschaft zeichnet sich durch Vertrauen, Wertschätzung und Ehrlichkeit aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Freundschaft schon seit vielen Jahren besteht oder erst seit wenigen Wochen. Denn diese ganz besondere Verbindung ist unabhängig von äußeren Faktoren wie Zeit, Raum, Alter und Sprache.

Erfahre mehr: Abenteuerurlaub in einer Gruppe Alleinreisender

Deutlich wichtiger sind ähnliche Hobbys, Interessen und Vorlieben. Außerdem sind gemeinsame Abenteuer und Erlebnisse für Freundschaften essentiell wichtig. Sie stärken die Verbindung und bleiben für immer in Erinnerung. Doch man muss nicht erst Freunde finden, um im zweiten Schritt gemeinsame Abenteuer zu erleben. Das Ganze funktioniert natürlich auch andersherum: Man kann genauso gut erst ein Abenteuer erleben und dadurch eine starke Freundschaft entwickeln.

 

Über alle Sprachbarrieren hinweg

Genau deshalb sind Erlebnisreisen in einer Gruppe von Gleichgesinnten wahnsinnig spannend: Jeder ist vom Reisefieber gepackt, möchte neue Orte erkunden oder sich einfach mal wieder so richtig erholen. Spaß, Spannung und Urlaubsfeeling stehen an erster Stelle. Ob in der heißen Tropensonne oder in einer eisigen Schneelandschaft: Alle haben Lust, die Welt zu entdecken, und sind automatisch auf einer Wellenlänge.

Erfahre mehr: Über den Wolken: 5 Tipps um Langstreckenflüge angenehm verstreichen zu lassen

Klingt nach der perfekten Chance, um interessante Menschen kennenzulernen und mit ein bisschen Glück neue Freundschaften fürs Leben zu knüpfen. Wäre da nicht der kleine Haken mit der Sprachbarriere. Denn auch wenn äußere Faktoren eine Freundschaft nicht wirklich beeinflussen, muss man sich ja irgendwie verständigen und verstehen können. Freunde mit anderer Muttersprache zu finden, ist deshalb gar nicht so einfach. Oder doch?

 

Vorteile einer Sprachbarriere

Wir sagen: Doch, das ist es! Und wir möchten beweisen, das man Freunde nicht nur trotz einer anderen Muttersprache finden kann, sondern gerade deswegen. Denn zwischenmenschliche Kommunikation hat nur zweitrangig etwas damit zu tun, ob der Sender und der Empfänger die gleiche Muttersprache sprechen. Kommunikation ist viel umfassender und selbstverständlich können Freundschaften auch dann entstehen, wenn sich die Muttersprachen unterscheiden.

Erfahre mehr: Sieben Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Urlaub

Alles andere wäre mehr als traurig, denn weltweit gibt es heute über 6.500 unterschiedliche Sprachen. Könnte man nur Freunde mit der gleichen Muttersprache finden, würde man sich also von vornherein extrem eingrenzen. Dabei gibt es heute wunderbare Möglichkeiten, sich zu verständigen. Und auch wenn man nicht jedes einzelne Fachwort versteht, hat das keinerlei Einfluss darauf, ob Menschen eine freundschaftliche Beziehung aufbauen können oder nicht. Ganz im Gegenteil kann eine Sprachbarriere sogar fünf Vorteile mit sich bringen. Wir verraten, welche das sind!

 

  1. Englisch auffrischen

Die meisten von uns lernen Englisch in der Schule, doch nur wenige nutzen die Sprache nach dem Abitur weiterhin regelmäßig. Wer nicht gerade im Ausland studiert oder Business English für seinen Job benötigt, der rostet irgendwann ganz schön ein. Und plötzlich hat man relevante Vokabeln nicht mehr im Kopf und die Aussprache klingt mehr gewollt als gekonnt. Dabei ist Englisch die Weltsprache Nummer eins und jeder von uns sollte ein Mindestmaß an Kenntnissen besitzen.

Was gibt es also Besseres, als sich mit Native Speakern oder Anderssprachigen auf Englisch auszutauschen? Natürlich kann man auch die Sprachschule besuchen. Das macht aber nicht annähernd so viel Spaß und ist nicht halb so effektiv. Besonders im Urlaub hat man Zeit und Lust, Neues zu lernen. Das Gute: Um sich zu unterhalten, braucht man in der Regel keine komplizierten Fachbegriffe. Und auch wenn sich hier und da Fehler in der Aussprache oder Betonung einschleichen, ist das völlig okay. Schließlich geht es darum, Spaß zu haben und sein Englisch ganz nebenbei aufzufrischen. Und das klappt mit Freunden, die eine andere Sprache sprechen, nun mal besonders gut.

Erfahre mehr: Kunst & Kultur: Diese Reiseziele begeistern ab 30 erst richtig!

  1. Neue Sprache lernen

Gleichzeitig lernt man durch eine anfängliche Sprachbarriere spielend leicht eine neue Sprache kennen. Einfache Basics, die man beispielsweise zur Begrüßung oder bei der Bestellung im Restaurant verwendet, hat man meist schon nach einmaligem Hören drauf. Aber wer ist schon wirklich interessiert daran, diese Basics zu vertiefen und etwas mehr in eine neue Sprache einzutauchen als unbedingt notwendig wäre? Die Antwort lautet: Menschen mit anderssprachigen Freunden.

Wenn ein Freund eine andere Sprache spricht, steigt die Motivation, diese Sprache zu erlernen, exponentiell. Das ist also ein weiterer Grund, neue Freunde trotz beziehungsweise gerade wegen einer Sprachbarriere zu finden. Mit etwas Glück profitieren beide davon und beherrschen nach einiger Zeit eine Sprache, von der sie niemals gedacht hätten, dass sie diese Sprache jemals sprechen würden.

 

  1. Andere Kultur kennenlernen

Die Sprache an sich ist eine Sache – die Kultur und Geschichte des Landes, zu der diese Sprache gehört, ist eine ganz andere. Eine Sprachbarriere bedeutet in aller Regel auch, dass man nicht allzu vertraut mit dem Land ist und wahrscheinlich wenig Bezug zu seiner Kultur hat. Durch einen neuen Freund verändert sich der Blickwinkel und auf einmal möchte man mehr erfahren über die Heimat des Freundes und ihre Geschichte.

Unterschiedliche Kulturen kennenzulernen, hat einen großen Einfluss aufs Leben. Plötzlich beginnt man, seinen Horizont zu erweitern und gewohnte Aspekte neu zu betrachten. Mit etwas Glück wirken sich diese sogar auf den Alltag aus und bilden langfristig weiter. Deshalb gilt: Anfängliche Sprachbarriere hin oder her, Freunde aus anderen Ländern und Kulturen sind in vielerlei Hinsicht eine große Bereicherung.

Erfahre mehr: 30 plus und kein bisschen Mainstream

  1. Nächstes Reiseziel klarmachen

Wer auf einer Erlebnisreise neue Freunde findet, der möchte selbstverständlich auch nach dem Urlaub in Kontakt bleiben. Am schönsten ist es, sich gegenseitig regelmäßig zu besuchen. Damit dürfte auch das nächste Reiseziel klar sein. Der Vorteil: Man kommt nicht als Tourist in dieses Land, sondern als Gast. Und anstelle eines Reiseleiters trifft man einen Freund. Dadurch sammelt man gemeinsame Momente und Erfahrungen, die für immer verbinden. Und das ist die beste Voraussetzung für eine Freundschaft, die ein Leben lang hält.

 

  1. Taten sprechen lassen

Viel zu oft konzentrieren wir uns auf Worte statt auf Taten. Doch ein Freund mit Sprachbarriere fördert unser Handeln. Statt in ausschweifende Reden zu verfallen, sprechen wir dann und wann lieber mit Taten. Und schließlich sagen ein aufmunterndes Lächeln, eine herzliche Geste oder eine liebevolle Umarmung mehr als tausend Worte.

 

Freunde mit anderer Sprache finden

Die Vorteile von Freunden mit anderer Muttersprache sind also glasklar. Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wie man sie findet. Nichts leichter als das: Wie schon erwähnt sind Erlebnisreisen in einer Gruppe wahnsinnig hilfreich. Hier kommen Reisende aus unterschiedlichen Herkunftsländern zusammen, um gemeinsam eine tolle Zeit zu verbringen. Damit aus flüchtigen Bekannten mit Sprachbarriere echte Best Travel Buddies und Freunde fürs Leben werden, bedarf es nun nicht mehr viel.

Subscribe to our newsletter

NICHT VERPASSEN

Melde dich für unseren Newsletter an, um als erster Flash Pack Informationen zu bekommen.

WAS ZU ERWARTEN IST

Höre vor allen anderen von unseren neuen Abenteuern.

Sei der Erste, der über exklusive Flash Pack-Angebote informiert wird.

Habe Zugang zu spannenden Gewinnspielen.

Erhalte wöchentliche Inspirationen und Reiseberichte von Alleinreisenden, genau wie du.